Hamburg steht weiterhin vor der großen Aufgabe, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu sichern. Ein wichtiges Instrument dafür sind sektorale Bebauungspläne zur Wohnraumversorgung, die nach dem Baugesetzbuch eingeführt wurden und sich ausschließlich auf Wohnungsbau konzentrieren. Sie ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Reaktion auf den akuten Bedarf.
In Wandsbek nutzt die Bezirkskoalition dieses Instrument nun an zwei Standorten: In der Bezirksversammlung am 9. April wurde der Feststellungsbeschluss unter anderem für den Bebauungsplan „Bramfeld 74“ (Haidlandsring) gefasst. Dieser leistet einen wichtigen Beitrag, um den Wohnungsmarkt im Bezirk zu entlasten und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Am Haidlandsring in Bramfeld ermöglicht der neue sektorale Bebauungsplan der Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe e.G. die Schaffung von rund 225 zusätzlichen Wohneinheiten durch Nachverdichtung im Bestand. Geplant ist dort ein starker Fokus auf bezahlbares Wohnen für breite Bevölkerungsschichten; mindestens 35 Prozent der Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden.
Für die SPD ist das ein wichtiger Schritt hin zu einer sozialen und nachhaltigen Stadtentwicklung in Wandsbek.